An einem grauen kalten Wintertag

Eine graue Nebeldecke hat sich über das Dorf gelegt. Melancholie weht durch die menschenleeren Strassen. Rauchschwaden steigen aus dem Rachen des streunenden Schäfers hoch. Die Gelbmeisen sind verstummt, die Menschen auch. Wer kann bleibt daheim. Auch im warmen Haus liegen die Lider schwer auf den Augen. Was ohnehin nicht leicht zu ertragen ist, fühlt sich bleischwer an.

Der graue Himmel mag leblos erscheinen. Schauen wir lang genug nach oben, werden wir Helles entdecken, Bewegung erkennen und die Gewissheit erfahren; es ist Licht da. Die Sonne schenkt das Tageslicht auch wenn die Welt den grauen Mantel trägt. Nach der Dunkelheit ist noch der graueste Tag hell und verheissungsvoll.

Hinter und vor düsteren liegen immer helle Tage. Noch gestern sahen wir die Sonne scheinen. Schon morgen werden wir unter einem strahlenden Himmel lächeln.

 

Leichtigkeit in Grau

Ein grauer Tag ist verheissungsvoll.
Er schenkt uns die Vorfreude
auf einen hellen Tag.

Ein grauer Tag ist friedvoll.
Er löst unsere Tränen
über verlorene Zeiten.

Ein grauer Tag ist geheimnisvoll.
Er weckt unsere Neugier
auf ungeahnte Möglichkeiten.

Ein grauer Tag ist hoffnungsvoll.
Er stärkt unser Vertrauen
in das ewige Licht.

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